Der Senf kommt zurück nach Bad Kreuznach.

Wir wurden fündig in der mittelalterlichen Schrift "Des Juden buch von kreuczenach", einem Beitrag zur jüdischen Medizin in jenen Tagen. Da spielt der Senf keine unerhebliche Rolle:

"Dis ist j ander gudt salb die hodt gemacht meinster Jocob vnd die salb ist von haisser natur vnd wer sein hend oder fus mit salbt der fiewert nummer
deran wiltu die salb machen So Recipe nessell wurtzell nachtschatten bertran SENFF pfeffer vnd mirren iedes j 2 vnd s vnd weissen weirach vnd vij z vnd s vnd was zu
bulluern ist dz mach zu bulluer vnd vermisch es mit wein vnd baumole vnd lege dorzu rodt wachs vnd los es warmen vff j fewer vnd salb dich domit"

... nachzulesen ist das und noch mehr in der Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Medizinischen Fakultät der Georg-August-Universität zu Göttingen, vorgelegt von Eva Shenia Shemyakova aus Saporoshje in der Ukraine. (https://ediss.uni-goettingen.de/…/00-1735-0…/shemyakova.pdf…)

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Authorschulzundtebbe