Digitalisierung? Besser wär’s.

Digitalisierung?
Besser wär’s.

schulzundtebbe erzählen aus dem echten Leben:

Die offiziellen Aussagen zur digitalen Kommunikation und Markterschließung durch den deutschen Mittelstand sind Schönfärberei und ein lautes Pfeifen im dunklen Tann. schulzundtebbe sind Partner von „go-digital“, einem Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Wir berichten dazu künftig regelmäßig aus dem echten Leben. Diesmal geht es um ein Unternehmen mit mehr als 2.500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von größer 500 Millionen Euro. Damit sind die zwar viel zu groß für das Förderprogramm. Signifikant ist das Erlebte aber allemal.

> LESEZEIT: etwa 3 Minuten <

Es ist erst ein paar Wochen her, da waren wir eingeladen bei einem deutschen Mittelständler. Mehr als hundert Jahre alt. Familiengeführt. Sehr solide. Mit mehr als zweitausendfünfhundert Mitarbeitern erwirtschaftet man jährlich fünfhundert Millionen Euro Umsatz. Das ist ja schon mal ein ordentlicher Schluck aus der Pulle. Die Kunden dieses Mittelständlers wiederum sind Handwerksbetriebe aus verschiedenen Branchen, die die Produkte zuverlässig verbrauchen.

Um die Partner im Handwerk zu pflegen und an sich zu binden, entwickelt eine eigene, kleine Gruppe „Spezialisten“ innerhalb der Marketingabteilung „Kommunikationsprogramme“. Man bastelt für variabel kleinstes Geld und auf kleiner Flamme „Markenauftritte“, erstellt kleine 08/15-Websites, druckt hübsche Broschüren. Im vergangenen Jahr hat man damit etwa 300 Betriebe erreicht aus einem hoch fünfstelligen Pool an potenziellen Adressaten. Kleinere Agenturen, die üblicherweise dieses Klientel bedienen, sind naturgemäß wenig begeistert von diesen konkurrenzlos günstigen Angeboten. Dass die Ergebnisse wenig zielführend sind und den Handwerksbetrieben keinen echten Benefit bringen, kann da kaum trösten.

Es war eine der Broschüren, die der Anlaß zu unserem Kontakt wurde. Wir veranstalten wir seit vielen Jahren regelmäßig unseren „SOCIAL MEDIA TUESDAY mit schulzundtebbe“: offener LOFT für Unternehmer aus der Region, die sich zwanglos „after work“ über die Möglichkeiten in digitaler Kommunikation und im digitalen Marketing austauschen möchten. Die Geschäftsführerin eines Handwerksbetriebs besuchte uns zu einem der letzten Events und brachte uns ein schöngemachtes Heft mit, das ihr Lieferant für sie erstellt hatte. Sie gestand uns gleich, dass sie davon bislang erst wenige verteilen konnte und die meisten im Keller eingelagert würden. Der Klassiker. Die Nabelschau ohne Außenwirkung. Teure Werbung für die Tonne.

Im Nachgang zum Gespräch entwickelten wir eine leicht skalierbare Strategie, wie der Mittelständler seine Partner tatsächlich wirksam unterstützen könnte mit einer effizienten und weitgehend automatisierten lokalen oder regionalen Adressierung potenzieller Kontakte. Wir sprachen mit verschiedenen Handwerksmeistern, die sehr schnell begriffen, dass dieses automatisierte Generieren von Neukundenkontakten sie kaum in ihrem betrieblichen Alltag stören würde. Ideal!
Wir nahmen also Kontakt auf mit dem Mittelständler, um ihm die Gedanken zu einem solchen Tool auszubreiten, um daraus vielleicht ein gemeinsames Projekt zu formulieren.

Um es kurz zu machen: wir sind gescheitert. Gescheitert an der Abteilung, die ihre Kunden pflegen und binden soll. Die Abteilung wird geleitet von einem jungen Mann, der gerade seine kaufmännische Lehre im Unternehmen absolviert hat, flankiert von zwei kaufmännischen Angestellten, die beide bereits in den ersten Minuten ihre Aversion gegen jegliche digitalen Kommunikationsformen mit überzeichnender Geste auszudrücken wussten. Und damit war der Dialog beendet, bevor er richtig beginnen konnte.

Natürlich können die drei Leutchen just am Tag unseres Zusammentreffens einen schlechten Tag gehabt haben. Das kennen wir, denn den haben wir alle mal. Irgendwann. Natürlich ist es ärgerlich, wenn neue Ideen, die Sinnhaftigkeit der eigenen Arbeit in Frage stellen. Noch schlimmer, wenn es so offensichtlich ist. Dramatisch aber ist, wenn ein Unternehmen ganz wesentliche Entwicklungen in der Kommunikation mit den eigenen Kunden und deren Klientel verpasst, nur weil sich das schwächste Glied der Kette in den privaten Befindlichkeiten gestört fühlt. Kühle Verabschiedung.

Ein weiteres Gespräch gab es nicht. Wir sprechen jetzt mit dem aufgeräumteren Wettbewerb. Deutschland und seine Digitalisierung: da bleibt viel Luft nach oben.

… übrigends: schulzundtebbe sind authorisierter Partner des Förderprogramms „go-digital“.

Bruno Schulz
team schulzundtebbe

Infotelefon: 0671.79083010
oder: info(at)schulzundtebbe.de

schulzundtebbe GmbH & Co. KG
Planiger Str. 34 . Gebäude 17
55543 Bad Kreuznach
www.schulzundtebbe.de

SAVEtheDATE:
der nächste SOCIAL MEDIA TUESDAY
ist am 13. August ab 19 Uhr
bei uns im LOFT.
Bitte melden Sie sich an.

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ACHTUNG!

Digitalisierung für den Mittelstand: Jetzt sind 50% FÖRDERUNG möglich im Rahmen des Förderprogramms "go-digital" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. schulzundtebbe ist Ihr autorisierter Partner für die DIGITALE MARKTERSCHLIESSUNG. Wir unterstützen Sie in den Bereichen:

• Entwicklung einer effektiven Online-Marketing-Strategie
• Aufbau einer professionellen Internetpräsenz zur Vermarktung
• Einführung eCommerce und Social Commerce 
• Nutzung externer Auktions-, Verkaufs- oder Dienstleistungsplattformen
• Social Media Tools, Website-Monitoring und Content-Marketing
• nachgeordnete Geschäftsprozesse eines Online-Shops

https://www.innovation-beratung-foerderung.de/…/go-digital_…


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