KI-Innovator

Das KI INNOVATOR-Siegel wird nicht vergeben, weil jemand ein Buzzword fehlerfrei buchstabieren kann, sondern weil Künstliche Intelligenz tatsächlich eingesetzt wird. Wirksam. Im Betrieb. Mit Konsequenzen. So formuliert es das Deutsches Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung (diind) unter der Schirmherrschaft von Brigitte Zypries.

Wir freuen uns darüber. Ohne Pathos, aber mit Haltung.

Natürlich kennen wir den Veranstalter bereits. Aus anderen Disziplinen, aus früheren Kontexten, aus Formaten, in denen Substanz keine Zumutung war. Und ja, wir kennen auch die reflexhafte Skepsis, die solche Auszeichnungen zuverlässig begleitet. „Was ist denn bitte ein KI-Innovator?“ Eine berechtigte Frage, wenn man Innovation ausschließlich als PowerPoint-Folie versteht. Oder als PR-Etikett. Oder als etwas, das man anderen abspricht, um selbst nicht liefern zu müssen.

Für uns steht der Begriff weniger für Selbstzuschreibung als für Arbeit. Für Umsetzen statt Ankündigen. Für Systeme, die laufen. Für Reibung, die Hitze erzeugt. Und ganz sicher nicht für die ritualisierte Maulerei mancher Wettbewerber, die Verhaltensstarre mit Prinzipientreue verwechseln.

Schon früher hat uns das Vernetzungsangebot aus dem Umfeld des Instituts mehr eingebracht als warme Worte. Kooperationen. Aufgaben. Gespräche, die etwas bewegt haben. Kein Lametta, sondern Anschlüsse. Genau deshalb nehmen wir diese Auszeichnung gern an. Und freuen uns auf das, was daraus entsteht: gute Begegnungen, kluge Köpfe, produktive Irritationen.

Alles andere ist Geräusch.

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“Stimme und Substanz”

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KS Klimatechnik bei schulz&tebbe