Ein Manifest zur künstlichen Intelligenz
„Haltung lässt sich nicht prompten“ ist kein Buch über künstliche Intelligenz. Es ist ein Befund über eine Gegenwart, die Verantwortung auslagert und Plausibilität mit Denken verwechselt. In 95 Thesen, fünf Etappen und mehreren Essays seziert dieses Manifest die kulturellen Folgen generativer KI: die Glätte der Texte, die Verdünnung von Autorschaft, die systematische Entlastung von Urteilskraft. Es geht nicht um Tools, nicht um Effizienz, nicht um Anwendung. Es geht um Haltung – und um ihr leises Verschwinden. Dieses Buch liefert keine Anleitung und keine Position zum Übernehmen. Es stört. Es schneidet. Es verweigert Trost. Am Ende steht keine Lösung, sondern eine vollständige Liste von 95 Thesen. Unkommentiert. Am Stück. Als Rückgabe der Verantwortung an die Lesenden. Ein Manifest gegen die bequeme Gegenwart. Und gegen die Illusion, man könne Haltung automatisieren.
„Haltung lässt sich nicht prompten.“
Ein Manifest zur Künstlichen Intelligenz
Bruno Schulz, Dennis Keeb & Markus Tebbe
112 Seiten
110x180 mm
ISBN 9789403863740
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